In Krisensituationen wird Zeit zu einer äußerst wichtigen Ressource. Ein plötzlicher Zustrom von Menschen, militärische Bedrohungen oder die Notwendigkeit, staatliche Strukturen zu stärken, erfordern eine zügige Bereitstellung öffentlicher Infrastruktur – Unterkünfte, Einrichtungen für Einsatzkräfte oder Kinderbetreuungseinrichtungen müssen schnell entstehen, ohne dabei Kompromisse bei Sicherheit und Qualität einzugehen. Öffentliche Investitionen in den Modulbau können eine Antwort auf diese Herausforderungen sein, da die Modultechnologie die effiziente Bereitstellung fertiger öffentlicher Gebäude unter Einhaltung der geltenden Standards ermöglicht.

Modulbauweise und öffentliche Bauvorhaben sind eine Kombination, die sich besonders gut in Ausnahmesituationen bewährt. Die Vorfertigung der Module unter kontrollierten Bedingungen ermöglicht es, die Arbeiten parallel durchzuführen – während in der Fabrik Module mit Installationen und einem Großteil der Innenausstattung entstehen, werden gleichzeitig auf der Baustelle die Fundamente und die Anschlussinfrastruktur vorbereitet. Die Realisierungszeit eines solchen öffentlichen Bauvorhabens kann sich auf wenige Monate verkürzen, und die Montage der fertigen Module vor Ort dauert in der Regel nur wenige Tage.
Verschiedene Krisen, wie Naturkatastrophen oder gesellschaftliche Herausforderungen, erfordern von staatlichen Stellen schnelle und treffsichere Entscheidungen in kürzester Zeit. In solchen Situationen spielen neben der Zeit auch finanzielle Aspekte eine Rolle. Der Modulbau hat gegenüber traditionellen Methoden Vorteile hinsichtlich der Kostenvorhersehbarkeit und der einfachen Skalierbarkeit von Investitionen. Die Fertigung der Module im Werk beseitigt Probleme im Zusammenhang mit Witterungseinflüssen, was Ausfallzeiten reduziert. Die Vorhersehbarkeit von Arbeitsaufwand und Kosten, das Tempo der Arbeiten sowie die Übereinstimmung mit den Baunormen sind starke Argumente für den Einsatz des modularen Bauens bei öffentlichen Bauvorhaben.
In Krisensituationen muss sich die öffentliche Verwaltung auf Einrichtungen konzentrieren, die die Aufrechterhaltung des Staatsbetriebs und grundlegende gesellschaftliche Funktionen gewährleisten. Von besonderer Bedeutung sind Investitionen im Bereich der Verteidigung und der Kinderbetreuung.
Im Falle einer militärischen Bedrohung ist es notwendig, schnell Einrichtungen für uniformierte Dienste bereitzustellen. Modulares Bauen für das Militär ermöglicht die effiziente Schaffung einer Infrastruktur, die Unterkünfte, Verwaltungs-, Sozial- und Technikräume umfasst. Modulare Kasernen entstehen oft an Standorten mit erschwertem logistischen Zugang und unter strengen Auflagen. Hinzu kommt das Personalproblem – nicht jedes Team darf das Gelände der Einheit betreten, und die Anwesenheit einer großen Anzahl von Außenstehenden erschwert die Organisation und den Schutz.
Die modulare Bauweise verlagert einen Großteil der Arbeiten außerhalb der Einheit, und die Konzentration der wichtigsten Montagearbeiten im Produktionswerk minimiert die Auswirkungen der Bauarbeiten auf den Betrieb der Einheit. In einer militärischen Krisensituation ermöglicht die modulare Technologie eine Verkürzung der Bauzeit und gewährleistet einen angemessenen Standard der Anlage sowie die Einhaltung militärischer Vorschriften.
Migrationskrisen führen sehr oft zu einem plötzlichen Anstieg der Zahl der Kinder, die Betreuung und Bildung benötigen. Die Kommunen stehen dann vor der Herausforderung, Plätze in Krippen und Kindergärten bereitzustellen. Wie lässt sich eine modulare Krippe schnell errichten? Unsere Projekte zeigen, dass die Errichtung einer solchen Einrichtung in kurzer Zeit möglich ist. Eine modulare Krippe oder ein modularer Kindergarten erfüllt die hygienischen und brandschutztechnischen Anforderungen und bietet komfortable Bedingungen für Kinder und Personal. Die Einrichtung wird unter Berücksichtigung einer praktischen funktionalen Aufteilung (Räume, Küche, Sanitär- und Verwaltungsbereiche) entworfen.
Selbst in Krisensituationen gibt es keinen Spielraum für Kompromisse bei Qualität und Sicherheit. Modulbauweise erfüllt dieselben Normen wie traditionell errichtete Objekte, einschließlich der Anforderungen hinsichtlich:
ie Vorfertigung ermöglicht eine lückenlose Qualitätskontrolle in der Produktionsphase. Die Module werden in standardisierter Weise hergestellt, und jedes Element wird vor dem Transport zur Baustelle geprüft. Dies verringert das Risiko von Fehlern und Verzögerungen erheblich. Bei den von Unihouse eingesetzten Lösungen kommen unter anderem Holzkonstruktionen zum Einsatz, die mit vollständigem Brandschutz ausgelegt sind. Die Haltbarkeit des Objekts entspricht derjenigen im traditionellen Bauwesen.
Der Realisierungsprozess eines modularen Gebäudes basiert auf klar definierten Phasen.

Modulare Gebäude werden mit Blick auf niedrige Betriebskosten und vorhersehbare Energieparameter entworfen. Der hohe Standard der Dämmung und der Installationen sowie die Reduzierung von Abfall und die Optimierung der Bauzeit sorgen dafür, dass solche Investitionen leichter das DNSH-Regel (Do No Significant Harm) erfüllen, das bei aus EU-Mitteln kofinanzierten Projekten vorgeschrieben ist. Für den öffentlichen Investor bedeutet dies eine Senkung der Bau- und Betriebskosten sowie die Übereinstimmung des Projekts mit den Umweltanforderungen, die in Förderprogrammen für öffentliche Investitionen gelten.
Unihouse realisiert seit Jahren modulare Objekte für den öffentlichen Sektor. Projekte, die in Modulbauweise durchgeführt werden, ermöglichen eine Verkürzung der Bauzeit, die Verlagerung des Großteils der Arbeiten in die Fabrik sowie die vollständige Einhaltung der für öffentliche Gebäude geltenden formalen Anforderungen. In Situationen, in denen eine schnelle Inbetriebnahme der öffentlichen Infrastruktur erforderlich ist, lohnt es sich, diese Art der Projektumsetzung in Betracht zu ziehen.
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